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Aromatherapie mit dem Vaporizer

VAPSTORE® Team - 29.11.2016 11:47

Wer kennt das nicht in der kalten Jahreszeit; man ist richtig fies erkältet und bekommt nur schlecht Luft. Ein paar Tropfen Teebaumöl unter die Nase und man hat wieder einen freien Atem. Unter Aromatherapie versteht man die Verwendung von natürlichen Duftstoffen, um Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen. Die ätherischen Öle werden aus bestimmten Pflanzenteilen gewonnen, um diese dann später auf die Haut aufzutragen, zum Verdampfen in ein Schälchen zu füllen oder einem Luftbefeuchter beizumischen. Gute Beispiele für häufig verwendete Pflanzenteile sind Birke, Eukalyptus, Fichte, Hopfen, Lavendel, Orange, Zitrone, Pfefferminz, Salbei, Kamille, Rosmarin, Thymian und Sandelholz.

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Wo kommt der Vaporizer ins Spiel?

Eine weitere interessante Anwendungsmöglichkeit ist die sogenannte Phytoinhalation. Das Wort „Phyto“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Pflanze“. Der Unterschied zwischen der klassischen Aromatherapie und Phytoinhalation ist, dass die ätherischen Öle direkt über die Lunge aufgenommen werden, um einen stärkeren therapeutischen Effekt zu erzielen. Nicht jeder Vaporizer ist dazu in der Lage, Öl zu verdampfen, aber die meisten Vaporizer können Kräuter und Pflanzenteile vaporisieren. Wenn man einen Vaporizer hat, muss man nicht einmal mehr Öl verwenden, sondern man kann einfach direkt die kleingemahlene Pflanze verdampfen. Der Vaporizer erhitzt die eingefüllten Pflanzenteile und verdampft bei der richtigen Temperatureinstellung die enthaltenen Terpene. Mit einem Vaporizer hat man also die Wahl.

Terpene sind die chemischen Bestandteile in Pflanzen, die für den Duft und Geschmack verantwortlich sind. Terpene sind die aktiven Stoffe in der Aromatherapie mit ätherischen Ölen. Doch auch in Cannabis spielen sie eine sehr wichtige Rolle.

Sortenvielfalt durch Terpene

Cannabispflanzen haben Drüsen, in denen die verschiedenen Cannabinoide wie THC, CBD, CBN usw. produziert werden. Diese Drüsen stellen auch eine Vielzahl von Nicht-Cannabinoiden und Terpenen her, welche mit THC zusammenwirken und dessen Wirkung stark beeinflussen können. Diese Synergie wird von den Ärzten als Entourage-Effekt bezeichnet, welcher beschreibt, dass die vielen Cannabinoide in Synergie eine stärkere und vorteilhaftere Wirkung haben, als wenn man im Laborversuch die Cannabinoide einzeln verabreicht. Terpene sind dafür verantwortlich, dass jede Cannabissorte einen eigenen Geruch und eine eigene Wirkungsweise hat. Weil von jedem Terpen, in jeder Sorte unterschiedliche Konzentrationen vorhanden sind, auch Terpenprofil genannt, gibt es Sorten die bei bestimmten Krankheiten besser helfen als bei anderen. Zum Beispiel beeinflussen sie, wie schnell und wie viel THC ins Gehirn gelangt und ob eine Sorte eher aktivierend oder beruhigend wirkt.

Terpene haben unterschiedliche medizinisch wertvolle Eigenschaften. Myrcene zum Beispiel ist sowohl für den Couchlock und die schlaffördernde Wirkung von Cannabis mitverantwortlich als auch für den erdigen Kräutergeschmack. Limonene hingegen, bekannt für das typische Zitronen- und Orangenaroma, hat eine stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung. Der Kiefernduft kommt von dem Terpen Pinene, welches für Wachheit und ein besseres Erinnerungsvermögen sorgt.

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Außerdem wirkt Pinene dem Hauptwirkstoff THC entgegen und schwächt damit dessen Effekte ab. Linalool, bekannt aus Koriander, Hopfen, Basilikum, Majoran, Oregano, ist für einen blumigen, süßen und frischen Duft verantwortlich. Im Gehirn löst Linalool einen angstlösenden und beruhigenden Effekt aus. In der Cannabispflanze sind noch mehr als 120 weitere Terpene enthalten, von denen jedes seine ganz eigene Wirkungsweise hat. Die einzigartige Komposition aus Terpenen und Cannabinoiden nennt man dann am Ende Sorte.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Möchte man sich die positiven Effekte von Terpenen zunutze machen, kann man die kleingemahlenen Pflanzenteile, wie z. B. Pfefferminze in seinen Vaporizer füllen und inhalieren. Wichtig ist hierbei, dass jede Pflanze ihre eigene optimale Verdampfungstemperatur hat. Bei Pfefferminze wären das 100–150 °C, wobei man bei Aloe vera schon eine höhere Temperatur von 175–200 °C benötigt. Mit einer kurzen Suchmaschinenabfrage lässt sich die optimale Temperatureinstellung für jede interessante Pflanze finden.

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In unserem VAPSTORE® gibt es eine große Auswahl an Vaporizern die für Aromatherapie geeignet sind. Der Arizer Extreme Q Tischvaporizer hat einen Raumduft-Modus, welcher ihn für Aromatherapie jeder Art interessant macht. Damit kann man die ätherischen Öle in die Raumluft verdampfen lassen oder direkt inhalieren. Mit einem mobilen Vaporizer wie dem Flowermate V5.0 Pro oder dem Kandypens Galaxy kann man auch unterwegs Pflanzenteile oder ätherische Öle verdampfen. So steht der effektiven Aromatherapie im Alltag nichts mehr im Wege.

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