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Die Geschichte des Vaporizers

VAPSTORE® Team - 29.12.2013 14:51

Im historischen Kampf von von Rauch gegen Dampf, ging jeder als Gewinner vom Feld. Das Rauchen ist eine der ältesten Beschäftigungen der Menschheit, verbindet Kulturen und vereint Menschen rund um den Globus - auch überwindet das Rauchen die Grenzen der Sprache. Ebenso ist aber auch das Vaporisieren ein großer Bestandteil unserer Vergangenheit. Vor Jahrhunderten haben alte Kulturen glühende Steine gesammelt, warfen Samen darauf und haben somit im aromatischen freigesetzten Dampf gebadet. Wie kommt es dann, dass ein Vaporizer für so viele Menschen unbekannt ist? Das Bewusstsein für die Vorteile des Verdampfens steigt dank der starken Netzwerke in der Raucher-Subkultur, aber noch viele Fragen möchten beantwortet werden.

Aber lass uns von ganz vorne beginnen:

Was ist ein Vaporizer?

Verdampfer sind Geräte, die verschiedene Kräuter, Öle und Extrakte auf eine Temperatur bringen, die hoch genug sind um gewünschte therapeutische Bestandteile in Form von Dampf freigeben, jedoch unterhalb der Temperatur bei der die Stoffe verbrennen. Moderne Vaporizer, wie etwa der Arizer Extreme oder der Storz Bickel Volcano, haben als eine gesündere Alternative zum Rauchen schnell an Popularität gewonnen, da toxische Karzinogene beseitigt werden und der einzigartige wahre Duft und die pure Wirkung Deiner Mischung enthüllt wird. Man kann alle Annehmlichkeiten der verschiedenen Substanzen ohne den hartnäckigen Geruch des Rauches an der Zunge, den Händen und der Kleidung genießen. Da keine Verbrennung stattfindet und der erzeugte Dampf kühlere Temperaturen als der Rauch hat, ist die Reizung bei einem empfindlichen Hals wesentlich geringer.

Während das Wissen und die klaren Vorteile der Vaporizer schnell wachsen, bleibt die Geschichte und die Herkunft des Gerätes verschwommen. Die ersten Spuren des Verdampfens führen zurück in das alte Ägypten wie die man in der Schrift „The History of Herodotus“ (1928, Dial Press Inc., S. 226, Buch IV) nachlesen kann. Während des 5. Jahrhunderts v. Chr. registrierte Herodotus, der auch oft der „Vater der Geschichte“ genannt wurde, diese alte Praxis das erste Mal bei den Skythen. „Die Skythen nehmen einiger dieser Hanf-Samen und… werfen es auf die glühenden Steine, sofort raucht es und ein Dampf, der von keinem griechischen Dampfbad übertroffen werden kann, breitet sich aus; die Skythen sind entzückt, Jubelruf.“ Die stetige Wärme der heißen Steine erzeugt angenehm riechende Dämpfe, die nicht mit Rauch kontaminiert sind. Das gleiche Prinzip der Wärme ohne Verbrennung ist die Grundlage für viele Aromatherapie-Produkte von heute.

Das Konzept der Verwendung eines Steins als Heizelement um Dampf zu erzeugen, wurde später in Form einer Wasserpfeife verfeinert. Erwärmt mit Holzkohle, verbrennt die Wasserpfeife nicht die Substanzen. Stattdessen ist die Shisha so entworfen, dass das Material wie Honig und Zucker zusammenlaufen und dann letztendlich verdampfen. Das ist auch der Grund, warum Materialüberreste in der Shisha verbleiben und nicht wie bei einer Zigarette zu Asche verbrennen.

Der Ursprung der Wasserpfeife liegt etwa 1.000 Jahre zurück und wurde in der nordwestlichen Provinz Indiens erfunden. Frühere Wasserpfeifen waren einfach und primitiv, oft aus Kokosnuss-Schalen, hergestellt. Vor etwa 500 Jahren fand die Wasserpfeife seinen Weg in die Türkei und gewann an Popularität unter den Intellektuellen und der oberen Schicht und wurde allmählich immer mehr verziert. Die Wasserpfeife wurde größer und komplexer und erinnerte zunehmend an Modelle, wie wir sie heute kennen.

Nach der Popularisierung der Wasserpfeife, ereigneten sich mehrere Jahrhunderte keine weiteren nennenswerten technologischen Fortschritte mehr. Schließlich, Ende des 20. Jahrhunderts, hat der moderne Vaporizer seine Gestalt angenommen. In den 1970er wurde ein Verdampfer namens „The Tilt“ bekannt. Nach Angaben des Herstellers, zudem haben dies wohl auch Labortests bewiesen, konnte mit dem „Tilt Vaporizer“ bis zu 79% weniger Teer freigegeben werden. Allerdings konnte der Tilt, aufgrund der Aufhebung des Anti- Utensilien-Gesetzes in den frühen 1990er, nicht lange auf dem Markt verbleiben und verschwand letztendlich. Diese Lücke wurde dank der Bemühungen von einem Cherokee Medizinmann alsbald gefüllt.

Eagle Bill Shake and VapeEagle Bill Amato, geboren im Jahre 1942 als Frank William Wood, viele kennen ihn sicher auch als den „Vater des Verdampfens“ läutete eine neue Ära in diesem Segment ein und startete eine wahre Vaporizer Revolution. Inspiriert von einem kalifornischen Cannabis-Bauern, der eine Heißluftpistole zum Verdampfen seiner Ernte verwendete, designte Eagle Bill den Shake & Vape Vaporizer, welcher sich im Grunde den selben Effekt, wie die Aristokraten im alten Ägypten zunutze macht. Die Shake and Vape verfügt über ein sehr einfaches, aber absolut innovatives Design. Eine Glaspfeife mit großer Füllkammer, welche von Außen erhitzt wird.

So kam es, dass diese Erfindung von Eagle Bill den Startschuss für eine große Industrie in den 90er Jahren abgab und zahlreiche Innovation entstanden. Mit dem BC Vaporizer entstand das erste elektronische Gerät, welches mit einem (damals noch etwas unausgereiften) Konduktions-Verfahren, welches an die modernen Vaporizer von heute erinnert.

Genau wie in anderen Branchen, beispielsweise in der Telekommunikationsindustrie, wurden auch bei Verdampfern in den letzten zwei Jahrzehnten mehr Fortschritte als in den vorausgehenden 2 Jahrhunderten erzielt.

Wir sind also mehr als gespannt, was die Zukunft noch bringt.

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