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So bleibt dein Coil lange fit!

VAPSTORE® Team - 24.08.2018 15:13

In den vorhergehenden Teilen unserer Blog Serie haben wir uns mit einer kleinen Materialkunde beschäftigt, sowie mit dem Unterschied zwischen Single- und Dual-Coils. Du solltest mittlerweile also wissen, Coil und welches Material am besten zu dir und deinen Dampfgewohnheiten passt und dir das optimale Dampfwerkzeug für deine Bedürfnisse ausgesucht haben.

Jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich die Lebensdauer meiner Coils optimieren? Und was bedeutet ein verbrannter Geschmack oder ein Mangel an Dampf? Auch für diese Fragen gibt es natürlich Antworten und die haben wir in Teil 3 unseres Coil-Ratgebers zusammengefasst.

Wechseln des Coils bei einer E-Zigarette

Wann muss ein Coil getauscht werden?

Wenn der Verdampferkopf nicht mehr in der Lage ist, Liquid richtig zu verdampfen, macht sich das in den meisten Fällen durch auffälliges Blubbern, Zischen oder einen absolut unangenehmen Geschmack bemerkbar. Einen durchgebrannten oder alten Coil zu erkennen ist also absolut kein Hexenwerk.

Wenn dein Verdampferkopf den Abgang macht, musst du aber nicht gleich verzweifeln, denn auch bei richtiger Verwendung sind diese Teile definitiv für den Verschleiß konzipiert und keinesfalls für die Ewigkeit.

Um das Austauschen deiner Coils wirst du also leider nicht komplett herumkommen.

Dennoch gibt es einige hilfreiche Tips und Tricks wie du deinen Verdampferkopf zumindest ein klein wenig schonen kannst, denn bei ordnungsgemäßer Nutzung halten die Coils dann doch ein wenig länger.

Verbrannte Coils und erste Fehler:

Schauen wir uns zunächst einmal die Verwendung von Coils gerade bei Einsteigern an: Begeistert wird das erste E-Zigarette Set aus der Verpackung genommen, die Vorfreude ist groß und um zu überprüfen ob denn auch wirklich alles funktioniert wird gleich einmal die Feuertaste gedrückt. Und das ganz ohne vorherige Liquid-Befüllung. Schon steigt ein absolut unangenehmer Geruch auf, es kokelt und in vielen Fällen wird das Gerät einfach zurückgeschickt.

Woran liegt das? Die E-Zigarette ist in diesem Fall nicht kaputt, es wurde ganz einfach die wichtigste Umgangsformel im Umgang mit Verdampfern mangels besserem Wissen außer Acht gelassen und das mit dramatischen Folgen.

Ein Verdampferkopf ist dazu konzipiert Liquid zu verdampfen und ohne ausreichend Liquid, das es zu erhitzen gilt, überhitzt das Mini-Bauteil und verkokelt sich einfach selbst.

Um dies zu vermeiden empfiehlt es sich, zunächst einmal den Tank mit Liquid zu befüllen und die Watte, um den Coil herum, ein wenig anzfeuchten. Danach heisst es erst einmal warten. In der Regel sollte sich innerhalb von 2-5 Minuten genügend Liquid in die Watte gesogen haben, um ein Überhitzen und damit verbrennen des Coils zu verhindern.

Das dankt dir nicht nur dein Coil, sondern auch deine Geschmacksnerven, denn ein Dry-Hit ist nicht nur extrem schädlich für deinen Verdampfer sondern auch einfach nicht besonders lecker.

Was bedeutet „optimale Leistung“ beim Verdampferkopf?

Generell gilt es beim Dampfen darauf zu achten, sich an die vorgeschriebenen oder vom Hersteller empfohlenen Parameter zu halten und auch bei Coils ist dies natürlich der Fall. Der Hersteller gibt in der Regel eine Leistungs-Range vor, in welcher der Verdampferkopf optimal arbeiten kann. Das ist abhängig von verwendetem Material, Anzahl der Wicklungen etc. Bei Ready-to-Use-Coils muss man sich allerdings keine großen Gedanken um die exakte Beschaffenheit des Verdampferkopfes machen, sondern kann, sofern man sich an das angegebene Leistungsspektrum hält, sofort sicher und ohne Brandgefahr loslegen und verhindert einen vorzeitigen Verschleiß des kleinen Bauteils.

Die Tücken der Liquid-Viskosität

Erfahrene Dampfer wissen natürlich um diese Tücken, doch auch diesen geht ab und zu der Saft aus und das kann tatsächlich auch an der Art und Beschaffenheit des verwendeten Liquids liegen. Diese bestehen immer aus einer Mischung von Wasser, Proplyenglykol (PG) und Glycerin (VG), unterscheiden sich aber in ihrem Mischungsverhältnis enorm.

Propylenglykol ist dabei relativ dünnflüssig und zieht schnell in die Watte um den Verdampfer herum ein, während pflanzliches Glycerin im Vergleich eine höhere Viskosität aufweist und dementsprechend langsamer an die Watte kommt. Das Verhältnis deiner E-Juice-Mischung hat also durchaus Auswirkungen auf deinen Verdampfer und dein Dampfverhalten.

Gerade bei Freunden des schnellen und häufigen Zuges, kann es durchaus passieren, dass das Liquid nicht schnell genug nachfließen kann und es zu einem Dry Burn kommt.

Für solche Fälle kannst du einfach ein Liquid mit einem Mischungsverhältnis nehmen, welches mehr Proplyenglykol enthält. Beispielsweise einen 50PG / 50VG Mix.

Killt Süßes deinen Coil?

Gerade Fans von fruchtigen Sorten, oder Dessertgeschmack, kommen öfter in das Dilemma, den Coil wechseln zu müssen, denn gerade diese Geschmacksrichtungen enthalten besonders viele Süßungsmittel oder Zucker. Das schmeckt zwar überaus köstlich, allerdings kann genau dass der Grund für einen häufigen Coil-Wechsel sein, denn die Süßungsmittel neigen bei Hitze dazu zu karamellisieren und damit Rückstände am Coil zu bilden.

Ähnliches gilt für die Verwendung von E-Juice, welches Koolada enthält. Vermeiden lassen sich diese Rückstände im Falle von eiskaltem Koolada nur über den Umstieg auf Methol-haltige Liquids, diese sind wesentlich weniger aggressiv gegenüber den feinen Heizdrähten und neigen nicht zu übermäßigen Ablagerungen. Die süßen Liquids lassen sich momentan leider nur schwer ersetzen, darum wird dir wohl oder übel nichts anderes übrig bleiben, als öfter einmal den Coil zu wechseln, wenn dir diese Aromen besonders liegen.

Kein Coil hält ewig

Gerade wer häufig und mit Genuss verschiedene Liquids dampft, wird nicht darum herumkommen ab und an den Verdampferkopf auszutauschen um wieder den vollen Geschmack und angenehm fluffige Wolken zu erhalten. Denn auch wenn du noch so gut auf deine Coils aufpasst, brauchen diese ab und an einen Wechsel. Da hilft nur: Immer gut vorbereitet sein, und eine Packung der Lieblingscoils auf Lager zu haben.

Mehr Informationen zu Coils und Verdampferköpfen, findest du in Teil 1 und Teil 2 unseres großen Verdampferkopf-Ratgebers. Dort haben wir Informationen zu den verschiedenen Materialien aus denen Heizdrähte bestehen und einen Überblick darüber wie Coils funktionieren zusammengestellt.

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