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CBD-Medizin - Es wird wieder geforscht

VAPSTORE® Team - 20.12.2016 17:00

Nach dem Dornröschenschlaf der Cannabisforschung sind nun nicht nur THC, sondern auch andere Cannabinoide wieder in den Fokus der Wissenschaft gerückt.

Cannabidiol (CBD) ist in der Cannabispflanze das zweithäufigste Cannabinoid. Insgesamt sind es mehrere Hundert verschiedene Wirkstoffe in Cannabis, die zusammen wirken. Cannabidiol wirkt als Gegenmittel zu THC, dem Hauptwirkstoff, und gleicht lästige Nebenwirkungen wie Fressflashs, Paranoia oder Herzrasen aus. Außerdem wirkt CBD gleichzeitig auch als Vermittler für THC und sorgt dafür, dass THC besser vom Gehirn verarbeitet wird.

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Ein Blick in die Murmel, was passiert beim Kiffen

THC und CBD sind Phytocannabinoide, also Cannabinoide aus Pflanzen, im Gegensatz zu den Endocannabinoiden, die der Körper selber produziert und dazu benötigt, richtig zu funktionieren. Diese Endocannabinoide werden genau wie die Cannabinoide aus der Pflanze an den CB1- und CB2-Rezeptoren verarbeitet. Die Ähnlichkeit zwischen den Phytocannabinoiden und den Endocannabinoiden sorgt für die medizinische Wirkungsweise der Cannabispflanze. In solch einem Fall ergänzt der Körper die körpereigenen Cannabinoide mit den von außen zugeführten Cannabinoiden und funktioniert dadurch bei bestimmten Erkrankungen besser. Das ist auch der Grund, warum Cannabis bei so vielen unterschiedlichen Erkrankungen wirkt. Jedes Organ verfügt über die Cannabinoidrezeptoren und lässt sich theoretisch so beeinflussen. Vielleicht ist Dein linker Fuß gerade bekifft und Du weißt es nicht.

Richtig bekannt geworden ist CBD als hilfreiche Medizin bei Epilepsie und den damit verbundenen Krampfanfällen. Aus den USA gibt es viele Berichte, dass CBD-Öl bei kleinen Kindern mit dem Dravet-Syndrom, einer schweren genetischen Epilepsieerkrankung, denen keines der gängigen Arzneimittel der Schulmedizin helfen konnte, bahnbrechende Wirkung zeigt. Die Krampfanfälle können von mehreren Hundert pro Tag auf ein oder zwei Anfälle reduziert werden und die Auswirkungen generell abgeschwächt werden. Die Aussagen in diesen Berichten werden allerdings auch durch wissenschaftliche Studien gestützt.

Super Skunk Faltencreme

CBD lässt sich auch in Hautcreme verarbeiten und bei Hauterkrankungen verwenden, bei Entzündungen auf die Haut auftragen oder bei Gelenkschmerzen anwenden, da CBD entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Auch bei neurologischen und psychischen Erkrankungen scheint CBD sehr vielversprechend.

Zum Beispiel wurde bei einer Studie, einer Gruppe schizophrener Patienten, CBD zusätzlich zu ihrer Medikation verabreicht, während die Kontrollgruppe ein Placebo erhielt. Die Gruppe mit dem CBD erreichte weitaus bessere Ergebnisse und weniger Nebenwirkungen als die Placebo-Gruppe. CBD scheint sehr interessante antipsychotische Eigenschaften zu besitzen, die auf jeden Fall weiter erforscht werden müssen. Auch für Personen mit Angststörungen, wie zum Beispiel Soziale Phobie und bei Zwangsstörungen kann CBD ein hilfreiches Mittel sein. Studien weisen darauf hin, dass auch hier die Symptome stark verringert werden.

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Ice-Bucket-Challenge

Erinnerst du dich noch an die Ice-Bucket-Challenge, bei der sich Leute einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf schütteten? Was selbst wie eine Nervenkrankheit aussah, hatte den Zweck, auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Eine Studie von 2010 weist darauf hin, dass CBD den Krankheitsverlauf von ALS verlangsamt, bei dem die Patienten die Kontrolle über ihren Körper verlieren. Vielleicht lässt sich mit Hilfe von CBD in einigen Jahren ein Heilmittel gegen ALS finden.

Die Liste mit Krankheiten, bei denen ein positiver Effekt durch CBD nachgewiesen wurde, ist sehr lang und würde hier den Rahmen sprengen. Weitere Erkrankungen, bei denen CBD potentiell wirkt, sind z. B. ADHS, Tourette, Schlafstörungen oder sogar Krebserkrankungen. Die (hoffentlich noch nicht) komplette Liste findest du hier: https://www.projectcbd.org/conditions

In den USA werden Zubereitungen aus CBD-Öl genauso von der DEA, der amerikanischen Drogenbehörde, verfolgt wie Heroin, obwohl CBD keinen psychoaktiven Effekt hat. Cannabidiol fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und kann als Nahrungsergänzungsmittel frei gekauft werden. Seit Oktober 2016 ist CBD zu medizinischen Zwecken verschreibungspflichtig geworden und kann mit Rezept dann in der Apotheke als Zubereitung bezogen werden. Cannabispatienten mit Ausnahmegenehmigung für Blüten, können auch die CBD-reiche Sorte Bediol aus der Apotheke beziehen.

E-Zigaretten können auch mit CBD-haltigem Liquid befüllt werden. Falls du dich für E-Zigaretten interessierst, schau doch mal im VAPSTORE® vorbei.

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