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Von der Entwicklung der E-Zigarette

VAPSTORE® Team - 15.08.2018 09:02

Waren E-Zigaretten vor einigen Jahren noch eine echte Seltenheit im Straßenbild, so sind sie mittlerweile kaum mehr zu übersehen. Überall dampft es und große aromatische Wolken steigen auf.

Dabei lassen sich Dampfer mittlerweile nicht einmal mehr einer speziellen Subkultur zuordnen. Egal ob Bauarbeiter in der Pause oder Business-Mann auf dem Weg zum Meeting. Die Liebe zum Dampf hat sich auch in Deutschland vollkommen durchgesetzt und gehört ganz selbstverständlich zum Straßenbild. Aber wie hat die E-Zigarette eigentlich ihren Siegeszug angetreten? Wir nehmen euch mit auf eine kleine Reise zu den Ursprüngen Eurer Dampfmaschinen und deren Entwicklung.

E-Zigarette und Liquids

Es war einmal in Amerika...

Tatsächlich und den meisten Dampfern nicht bekannt, wurde die erste E-Zigarette schon vor 55 Jahren entwickelt. Verantwortlich für diese Innovation war der Amerikaner Herbert A. Gilbert, der genervt vom überall vorherrschenden Tabakrauch eine rauchlose Alternative zum Qualmen entwickeln wollte. Bei der damals vorherrschenden „dicken Luft“ ist das, aus heutiger Sicht, absolut kein Wunder. Schließlich gab es in den 60ern weltweit keinerlei Regularien zum Rauchen gewöhnlicher Zigaretten und so wurde selbst in Restaurants und Flugzeugen gequalmt was das Zeug hielt. 1963 ließ Mr. Gilbert schließlich eine E-Zigarette patentieren, die exakt wie heutige Modelle eine Flüssigkeit verdampfte und so für Dampf-Genuss sorgte. Auch optisch unterschied die erste Dampfmaschine sich kaum von den heute beliebten Modellen. Leider hatte Herbert A.Gilbert die Rechnung ohne seine Rauch-affinen Zeitgenossen gemacht und so wurde seine Entwicklung zwar patentiert, verschwand jedoch in der Versenkung bevor sie jemals in Massenproduktion ging und so geriet die Gilbertsche Innovation schließlich Jahrzehntelang in Vergessenheit.

Vom ungenutzen Patent zur heutigen E-Zigarette

40 Jahre später entdeckte der Chinese Hon Lik schließlich das Patent des Amerikaners, auf der Suche nach einer echten, gesünderen Alternative zum Rauchen an dessen Folgen sein Vater gestorben war. Begeistert von der Möglichkeit ein Gerät zu entwickeln, dass trotz hohem Genuss ein geringeres Risiko barg, machte sich Hon Lik an die Weiterentwicklung des ursprünglichen Patentes und das mit ungewöhnlichen Mitteln: So wurde der erste Verdampfer tatsächlich von der Technik einer handelsüblichen Nebelmaschine inspiriert und sah vor Flüssigkeiten, oder wie wir sie heute nennen Liquids, durch große Hitze zu atomisieren oder zu deutsch: verdampfen. Trotz begeisterter Anfänge dauerte es schließlich noch vier weitere Jahre, bis 2007 um genau zu sein, bis es schlussendlich soweit war und E-Zigaretten wie wir sie heute kennen in Massenproduktion gingen und ihren weltweiten Siegeszug antraten.

Zunächst ein simpler Rauchersatz: Die E-Zigarette wird erwachsen

Der wohl größte Unterschied zu den Dampfmaschinen aus der Anfangszeit der E-Zigarette zu den heute bekannten und beliebten Akkuträger und Verdampfer Kombinationen, war die starke Orientierung der Produzenten an gewöhnlichen Tabak-Zigaretten. So wurden E-Zigaretten zunächst auch von den Herstellern als reiner Umstieg von der gewöhnlichen Fluppe betrachtet und wurden dementsprechend optisch exakt diesen Nachempfunden und damit das enorme Potential des Dampf-Marktes vollkommen verkannt.

Ein knappes Jahr später wagte sich jedoch die heute immer noch beliebte Marke Joyetech an einen ungewöhnlichen Schritt und lieferte mit der Joye 510 die weltweit erste E-Zigarette ab, die optisch nichts mehr mit einer gewöhnlichen Kippe zu tun hatte. Der mutige und ungewöhnliche Schritt zahlte sich aus und zwar nicht nur für den chinesischen Hersteller und so ebnete Joyetech einer ganzen Armada von Dampf-Produzenten den Weg zu innovativen Entwicklungen, fernab des klassischen Raucher-Umfeldes.

Innovativ und Individuell: Dampfen wird zum Lifestyle

Mit der Erkenntnis, das Raucher nicht unbedingt Dampfer und Dampfer nicht nur mit Technik ausgestattete Raucher sind, startete der Siegeszug der E-Zigarette und hat seitdem nichts an Verve eingebüßt.

Waren es zunächst vor allem besonders Technik-affine Raucher, die sich an der innovativen Dampf-Methode versuchen wollten und später auch eine immer größere Zahl gewöhnliche Rauche die eine Alternative zum schädlichen Tabak-Konsum suchten, erwuchs schließlich unabhängig davon eine ganze Szene von Dampfern jeglicher Couleur, die auf der Suche nach aromatischem Geschmack und großen Wolken, den E-Zigaretten Markt deutlich mitprägen sollten.

Mit dieser Entwicklung gehörten dann auch rudimentäre Kits der Vergangenheit an und individuelle Komponenten gelten bis heute als Garant für ein perfektes, individualisiertes Dampf-Erlebnis. Und das kommt nicht von ungefähr, so ist es mittlerweile ein Leichtes sich aus verschiedenen Verdampfern, Coils und Akkuträgern das Beste zusammenzusuchen.

Bastelst du noch oder dampfst du schon?

Tatsächlich ist das Dampfen für nicht gerade wenige Zeitgenossen mittlerweile zu einem regelrechten Hobby geworden, so wird auf der Suche nach dem besten Geschmack auch selber gewickelt, das Liquid von Hand gemischt und auf die perfekte Konstellation von Verdampfer und Mod geachtet. In zahlreichen Vape-Shops und Dampfer-Lounges können sich interessierte und begeisterte Dampfer Rat einholen und in zahlreichen einschlägigen Foren wird ausgiebig über verschiedene Produzenten und deren Systeme geredet und debattiert.

Mit der Zeit hat sich so eine regelrechte Subkultur herausgebildet, die ohne jegliche Korrelation von Alter und Beruf, Menschen unterschiedlichster Interessen vereint, lediglich durch die Liebe zum Dampfen. Besonders begeisterte Dampfer sammeln so zum Beispiel ausgefallene Mods und Verdampfer oder setzen alles daran ein begehrtes Sammlerstück zu erhaschen, denn auch das ist mittlerweile in der Szene Gang und Gäbe. So beispielsweise die handgravierten Mods, des in Spanien lebenden Italieners Paolo Curcio, die unter Sammlern absoluten Seltenheitswert haben und damit natürlich heiß begehrt sind.

Auch wenn die Dampf-Funktion der Geräte, in der Szene immer noch im Vordergrund steht, die Individualisierung der Dampf-Szene ist unübersehbar auf dem Vormarsch und so stehlen ausgefallene Farben und Kombinationen den regulären Systemen regelmäßig die Show und genau diese Entwicklung wird auch in Zukunft nicht abnehmen.

Zwar stehen dem hochentwickelten und individualisierten Dampfen zur Zeit eine ganze Reihe neuer Pod-Systeme entgegen, die man getrost mit den ersten E-Zigaretten-Versuchen vergleichen kann und welche besonders Anfänger und Umsteiger aufgrund ihrer sehr einfachen Bedienbarkeit begeistern. Dennoch nimmt der Wunsch nach hochspezialisierten Einheiten keineswegs ab. So strömen immer neue Hersteller auf den Markt und versuchen im heißumkämpften Dampf-Segment mit ihren Innovationen zu punkten und die Dampfer zum Kauf zu animieren.

Die Zukunft des Dampfens ist rosig

Ein Ende der Dampf-Szene ist also absolut nicht in Sicht, selbst neue Regularien und äußerst widersprüchliche Studien tun der Dampf-Begeisterung keinerlei Abbruch und so ist aus dem Gelegenheitsdampfen oder dem Rauchumstieg, ganz schnell ein neues Hobby geworden, in das viel Zeit und Liebe investiert wird.

Um Nachschub an neuen Produkten muss sich die Community ebenfalls keinerlei Gedanken machen. Die Industrie boomt und wer genügend Zeit und Muße mitbringt kann sich mit Begeisterung neuen Innovationen wie beispielsweise dem Ultraschalldampfen widmen.

Die Zukunft der Dampf-Community ist voller rosaroter Wolken und die Erfolgsgeschichte E-Zigarette kommt ganz gewiss nicht sobald zu einem Ende.

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